Hundeernährung

Speisekarte der Hundeernährung

Gesunde Hundeernährung sollte nicht dem Zufall überlassen werden.

Jedes Lebewesen hat sich im Laufe der Evolution auf ein bestimmtes Nahrungsspektrum spezialisiert.

Jedes Tier hat einen unterschiedlichen Bedarf an Proteinen und Kohlehydraten, der sich nach den anatomischen Besonderheiten von Hunden und Katzen, nach seiner Größe, seinem Körpergewicht, seiner Haltung und seiner Rasse ergibt.

Vom Welpen bis ins hohe Hundealter muss dafür gesorgt werden, dass das Futter Ihres Hundes gesunde Nährstoffe enthält. Hundefutter sollte abwechslungsreich, artgerecht und für alle Lebensphasen geeignet sein. Im Gegensatz zu uns Menschen sollten Sie Ihren Hund hauptsächlich mit Fleisch und einem kleinen, moderaten Anteil an Getreide und Gemüse ernähren. Eine gesunde Nahrung für Ihren Vierbeiner setzt sich im Idealfall aus natürlichen Rostoffen, frei von jeglichen künstlichen Zusatzstoffen, zusammen. Damit ein auf Ihr Tier abgestimmte Futter auch seinen Zweck erfüllen kann und es nicht zu gravierenden Mangelerscheinungen kommt, sollte das Futter für Hunde alle notwendigen Mineralien, Spurenelemente, Vitamine, Fettsäuren, Aminosäuren und in geringen Mengen pflanzliche Bestandteile enthalten.  

Da aufgrund der kurzen Darmlänge pflanzliche Stoffe wie Getreide nur schlecht verwertet werden können, sollte der Hauptbestandteil im Hundefutter für Ihren Vierbeiner aus Fleisch bestehen.

Ernährungsberatung

Zum fressen gern sollte das Ihrem Vierbeiner vorgesetzte Futter in einer absoluten Premium Qualität sein.

Darum möchte ich, das Sie mit guten Gewissen sagen können, dass Sie Ihren Hund oder Ihre Katze artgerecht, gesund und richtig ernähren.

Profitieren Sie von meiner langjährigen tierheilpraktischen Erfahrung und nutzen Sie meine Ernährungsberatung für Ihren Hund oder Ihre Katze. Ernährungsberatung für gesunde, als auch erkrankte Hunde oder Katzen biete ich sowohl telefonisch unter 0175 8336061 als auch in meiner Naturheilpraxis für Tiere in der Bahnhofstraße 6 in 52477 Alsdorf an.

Welche Krankheiten können als Folge einer falschen Ernährung auftreten?

Folgende Krankheiten können als direkte oder als indirekte Folge einer minderwertigen Nahrung, bedingt durch eine schlechte Nähstoffversorgung des Organismus, bei Hunden entstehen!

  • Adipositas (Übergewicht)
  • Allergien mit Haut und Fellproblemen
  • Arthrosen und Spondylosen
  • Blasen und Prostataproblematiken
  • Diabetes
  • Gallensteine
  • Gehirnschäden, Epilepsien
  • Harnwegsinfektionen
  • Niereninsuffizienz
  • Karies, Zahnstein, Parodontitis
  • Krebs
  • Ohrinfektionen
  • Unerklärlicher Juckreiz und Haarausfall
  • Verdauungsstörungen

Natürlich ist bei einigen Tieren auch eine genetische Disposition vorhanden.

Hauptursache vieler Krankheiten ist und bleibt jedoch eine Unterversorgung der notwendigen Nährstoffe durch ein minderwertiges Futter.

Wie sollte die Ernährung bei Hunden im Falle einer Erkrankung aussehen?

Die Hundeernährung sollte bei gewissen Erkrankungen des Hundes an seine speziellen Bedürfnisse, auch Rasse spezifischen Anforderungen angeglichen werden.

Bei folgenden Erkrankungen bedarf das Futter Ihres Hundes einer Nahrungsergänzung um die Rekonvaleszenz zu unterstützen und somit zu verkürzen:

  • bei einer Schwächung des Immunsystems
  • bei Magen Darm Erkrankungen infolge von Erregerbefall
  • und anschließender Behandlung mit Antibiotika
  • bei endogenen oder exogenen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse 
  • bei Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • bei neurologischen Erkrankungen
  • bei rassespezifischen Erkrankungen
  • bei Erkrankungen innerer Organe wie z.B. der Leber, der Milz etc.
  • bei Erkrankungen des Nieren und Harnwegesystems

Bei diesen hier aufgeführten Erkrankungen des Hundes sollten Sie zur gesunden Hundeernährung unterstützende Vitalstoffe hinzu füttern, um die entstandenen Defizite bei Ihrem Vierbeiner so schnell wie möglich wieder auszugleichen.

Welches Futter ist das richtige für meinen Hund?

Es gibt viele Möglichkeiten sein Tier zu ernähren.

Zum einen kann man die Mahlzeiten selber zubereiten oder aber fertig zubereitet und abgepackt als Fertigfutter kaufen.

Da jede Methode seine Vor- und Nachteile hat, schauen wir uns die verschiedenen Möglichkeiten etwas genauer an.

Selber kochen, Nassfutter, Barf oder Trockenfutter?

Wie sieht eine gesunde und artgerechte Hundeernährung in der Praxis aus?

Selber Hundefutter kochen

Um das Hundefutter selber kochen zu können, müssen im Vorfeld die tiergerechten Zutaten eingekauft und zubereitet werden. Hier entscheiden Sie von welcher Qualität eine Hundefutter Mahlzeit, in Abhängigkeit von den gewählten Zutaten, gekocht und serviert werden soll. Wichtig hierbei ist die Güte bei der Auswahl der Zutaten, um dem Nährstoffbedarf Ihres Vierbeiners gerecht zu werden. Somit sollten Sie sich im Interesse der Gesundheit Ihres Hundes mit der richtigen Zusammenstellung der Nahrung, in der täglich benötigten Menge an Nährstoffen, mit Zugabe von Mineralien, Spurenelementen, fett- und wasserlöslichen Vitaminen, Fettsäuren und Aminosäuren auseinandersetzen und auskennen. Das selber kochen von Hundefutter hat den Vorteil einer eigenen und frischen Zubereitung, erfordert aber einen hohen Zeitaufwand in der Besorgung und Herstellung, sowie den nicht zu unterschätzenden Kostenfaktor. Hinzu kommt die Recherche von artgerechten Zutaten, damit hundegerechte Rezepte, in denen Nährmittel wie Vitamine und Co. nicht fehlen dürfen, in der Ernährung ihre ausreichende Berücksichtigung finden.  

Nassfutter

Nassfutter gibt es als Reinfleischdosen und als Alleinfuttermittel. In einem Alleinfuttermittel sollten alle Zutaten in der richtigen Zusammensetzung enthalten sein um einen Hund mit allen benötigten Nährstoffen ausreichend zu versorgen. Wie der Name schon sagt, ist in Reinfleischdosen lediglich Fleisch enthalten und somit müssen Sie wie beim barfen alle weiteren Nährmittel, Gemüse, Obst, Kräuter und Öle mit den benötigten Mengen noch hinzufügen. Dies erfordert die nötigen Kenntnisse um eine artgerechte Hundeernährung zu gewährleisten und somit die Gesundheit Ihres Hundes fördern und erhalten zu können. Beide Varianten werden industriell hergestellt, aber nur das Alleinfuttermittel ist als Fertigfutter sofort servierfertig und zum füttern Ihres Hundes einsatzbereit. Es gibt eine enorme Auswahl an Nassfutter und die Qualitäten sind ebenso unterschiedlich, womit Sie nicht nur die Qual der Wahl in dem breit aufgestellten Angebot haben, sondern und vor allem die Verantwortung für die Gesundheit Ihres Vierbeiners tragen. Achten Sie im Interesse Ihres Vierbeiners bei der Auswahl des Futters auf natürliche Zutaten in einer artgerechten Zusammenstellung ohne jegliche Zugabe von chemischen Zusatzstoffen.

B.A.R.F. (Bone and Raw Food = Knochen und rohes Fleisch)

Die geläufige Übersetzung für B.A.R.F. trifft es hierzulande mit "Biologisch artgerechter Rohfütterung" wohl am besten. Barfen orientiert sich an den Fressgewohnheiten von Wölfen und Wildhunden, die das erbeutete Tier mit Haut und Haar, dem Inhalt des Magens und der Knochen fressen. Die beim Barf benötigten Zutaten, wie rohes Fleisch, Gemüse, Obst und Kräuter werden erweitert mit Zusätzen aus Ölen, Mineralien und Co.. Diese ergeben nach erfolgtem Einkauf und deren Portionierung das Futter für Ihren Vierbeiner. Da es bei dieser Art der Ernährung keinen Verarbeitungsprozess gibt, bleiben den Zutaten die Vitalstoffe im Originalzustand erhalten. Sowohl dieser Vorteil als auch das Argument der Frische verlieren an Wert, sobald rohe Fleischgerichte und Gemüse eingefroren und wieder aufgetaut werden muss. Da es sich bei Barf nicht um ein im klassischen Sinne frisch erlegtes Beutetier handelt, kommt es zu einer nicht zu unterschätzenden Keimbelastung. Hierdurch ergibt sich ein höheres Risiko, bedingt durch die verschiedenen pathogenen Erreger, für Infektionskrankheiten und Parasitenbefall. Kurzfristig stellen diese Keime in der Regel keine Gefahr für Ihr Tier dar, was aber langfristig zu starken Belastungen bei Ihrem Hund führen kann.  

Trockenfutter

Trockenfutter ist eine spezielle Form der Ernährung für Hunde und Katzen, die es in dieser Art in der Natur und auch für uns Menschen nicht gibt. Die Produktion erfolgt in der Regel aus bereits getrockneten Zutaten, die z.B. aus Getreide, Tier- und Knochenmehlen bestehen. Die verschiedenen Mehle werden vermischt und unter hoher Temperatur mit hohem Druck in einem Extruder in die gewünschte Trockenform gepresst. Bei dieser industriellen, sehr intensiven Verarbeitung zu Trockenfutter gehen viele wichtigen Nährstoffe verloren, die über diverse Zusätze wieder beigefügt werden. Meistens liegt der Feuchtigkeitsgehalt in der trockenen Substanz unter 10%, wobei im Vergleich zu normalen Lebensmitteln der Feuchtigkeitsgehalt 70-80% aufweist. Die fehlende Feuchtigkeit muss im Vergleich zum Nassfutter und B.A.R.F., zusätzlich aufgenommen werden. Der tägliche Bedarf an Flüssigkeit erhöht sich durch den komplexeren Verdauungsvorgang von Trockenfutter auf das 3-5 fache des normalen täglichen Bedarfs. Da die wenigsten Hunde es schaffen solch große Wassermengen aufzunehmen, birgt dies die Gefahr zur Dehydrierung, was eine spezielle Überforderung des Körpers, vor allem der Niere nach sich ziehen kann.

Was ist bei der Fütterung von Welpen zu beachten?

Welpen verbrauchen fast doppelt soviel Energie wie ein ausgewachsener Hund. Die schnellste Phase des Wachstums findet in den ersten sechs Lebensmonaten statt. Aus diesem Grund sollte die Futtermenge die gleiche sein, die ein ausgewachsener Hund erhalten sollte. Bereits mit Beginn der fünften Lebenswoche ist es möglich Welpen mit frischen Fleischgerichten, ergänzt mit einigen weiteren Zutaten, zu füttern. Hier kommt es auf die richtige Zusammensetzung an, um heranwachsende Hunde in Ihrer Wachstumsphase optimal mit ausreichend Proteinen und lebenswichtigen Nährstoffen zu versorgen. Um den in der Entwicklungsphase befindlichen Verdauungstrakt des Welpen zu schonen, sollte die tägliche Futtermenge auf vier bis sechs Portionen verteilt werden. Ein artgerechte Hundeernährung ist gerade in der Entwicklungsphase enorm wichtig, da in diesem Lebensabschnitt die Weichen für eine hoffentlich gesunde Hundezukunft gestellt werden.  

Überlassen Sie die Ernährung Ihres Welpen nicht dem Zufall und wenden Sie sich zum Wohle Ihres vierbeinigen Begleiters an ausgebildete Ernährungsexperten. Erkundigen Sie sich bitte, machen Sie sich schlau, welcher Tierarzt, welcher Tierheilpraktiker oder Ernährungsberater hier mit Expertenwissen aufwarten kann.

Es geht um die Gesundheit Ihres Hundes!

Was ist bei der Fütterung von Senioren zu beachten?

Senioren und der Bedarf einer etwas, an die Bedürfnisse angepassten Hundeernährung. Im Alter eines Hundes tritt eine Gelassenheit, gepaart mit einem erhöhten Ruhe- und Schlafbedürfnis ein. Angepasst an diesen gelassenen Zustand verringert sich der Energiebedarf und die Nahrungsmenge kann entsprechend reduziert werden. Allerdings sollte auf die Güte einer gesunden Hundeernährung bei Senioren geachtet werden, da auch hier eine artgerechte, dem Alter entsprechende Proteinqualität gewährleistet sein sollte, um die Entgiftungsorgane Niere und Leber in Ihrem Job zu entlasten. Bei einem ins Alter gekommenen Hund ist zu beachten, das die Verdauung nicht mehr so effizient und entsprechend langsamer geworden ist. Daher macht es Sinn, wie bei uns Menschen im Seniorenalter, Ihrem Oldie mehrere kleine Portionen zum fressen vorzusetzen. Da die Verdauung im gesetzten Alter Ihres Hundes nicht nur langsamer, sondern auch schlechter von statten geht und hierdurch die notwendigen Nährstoffe aus dem Darm nicht mehr komplett entnommen werden können, macht es Sinn, Ihrem gealterten Liebling entsprechend Nährstoffe in Form von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen zukommen zu lassen.

Auch hier gilt: Überlassen Sie die Ernährung Ihres Senioren nicht dem Zufall und wenden Sie sich zum Wohle Ihres vierbeinigen, nun in die Jahre gekommenen Begleiters, an ausgebildete Ernährungsexperten. Erkundigen Sie sich bitte, machen Sie sich schlau, welcher Tierarzt, welcher Tierheilpraktiker oder Ernährungsberater hier mit Expertenwissen aufwarten kann.

Es geht um die Gesundheit Ihres Hundes!

Bonus: Kostenlose Analyse Ihres Hundefutters

Da es bei der täglichen Fütterung ganz erheblich auf die Qualität der Inhaltsstoffe ankommt, erhalten Sie die Möglichkeit eine "Kostenlose Analyse Ihres Hundefutters" durchführen zu lassen. Holen Sie sich alle Informationen zur derzeitigen Fütterung und nutzen Sie zum Wohle Ihres Hundes dieses Gratis Angebot, welches Ihnen wertvolle Hinweise zu einer gesunden Hundeernährung aufzeigen soll.

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:

Manfred Rüben

Tierheilpraktiker

Bahnhofstraße 6

52477 Alsdorf

 

Kontakt 

+49 175 8336061

manfredrueben@gmail.com

 

USt-IdNr.: DE303682902

 

Versicherung: LVM Versicherung

 

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:    Manfred Rüben

 

Design: Manfred Rüben

 

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Quellenangaben: eRecht24 DisclaimerQuelle: Disclaimer von Sören Siebert - Anwalt Internetrecht

  

 

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